Kurzgeschichte Lager Weyer

Landesarchiv OÖ - Buch "Oberdonau"


Gedenktafel beim Mahnmal

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Das Deutsche Arbeitsfront-Lager wurde 1940 als Arbeitslager eingerichtet. Die Internierten, die meist aus der Umgebung stammten, wurden zu Entwässerungsarbeiten an der Moosach herangezogen. Sa-Männer der Gruppe Alpenland aus der Gemeinde übernahmen die Lagerführung. Der Gemeindearzt von St. Pantaleon, Dr. A. St. erstattete Anzeige, nachdem kurz hintereinander 5 Häftlinge an den Folgen von Misshandlungen starben. Die Staatsanwaltschaft Ried erhob Anklage und das Arbeitslager wurde Anfang 1941 als Arbeitslager geschlossen. Nachfolgend wurde das Lager als Zigeuneranhaltelager genutzt. Vor allem österreichische Roma wurden hier interniert - auch Frauen und Kinder. Sie wurden bei der Ibm-Waidmooser Entwässerung eingesetzt. Im November 1941 wurde das Lager aufgelöst und die überlebenden 301 Häftlinge wurden in Bürmoos in Viehwaggons verladen und ins Ghetto Lodz transportiert.





Verein Erinnerungsstätte Lager Weyer Innviertel
Landesarchiv OÖ - Forschungsprojekt



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